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Webdesign· 15 Minuten Lesezeit

Was kostet eine Website? Webdesign-Preise 2026 ehrlich erklärt

Eine Website kostet 2026 zwischen 0 € und mehr als 15.000 €. Ein Baukasten liegt bei etwa 10 bis 50 € im Monat, ein Freelancer meist zwischen 1.500 und 8.000 €, eine Agentur zwischen 4.000 und 15.000 €, Premium-Projekte darüber. Entscheidend sind Umfang, Design, Funktionen und die laufenden Kosten, die fast jeder unterschätzt.
Leon Buchner
Leon Buchner
Autor 22. Juli 2026
Was kostet eine Website? Webdesign-Preise 2026 ehrlich erklärt

Ob Du sie Website, Webseite oder Homepage nennst: Die Preisfrage ist immer dieselbe und die Spanne wirkt auf den ersten Blick riesig. Nur selten bekommt man eine eindeutige Antwort auf die wichtigste Frage rund um den eigenen Online-Auftritt. Genau deshalb bekommst Du in diesem Artikel keine Marketing-Floskeln, sondern eine ehrliche Einordnung: Was ist marktüblich, wovon hängt der Preis wirklich ab, an welchen Stellen zahlst Du drauf, ohne es zu merken und vor allem: Wieso ist die Beantwortung dieser Frage überhaupt so schwer?

01Warum alle um den heißen Brei reden: Wie viel kostet ein Auto?

Stell dieselbe Frage einem Autohändler. Ein gebrauchter Kleinwagen steht für 5.000 € auf dem Hof, der neue Transporter für Deinen Betrieb kostet 45.000 € und beide sind ihr Geld wert, wenn sie zum Einsatzzweck passen. Beim Auto erwartet niemand einen Einheitspreis, weil jeder versteht, dass Marke, Ausstattung und Zweck den Preis bestimmen. Bei Websites ist es exakt dasselbe Spiel.

Der Unterschied: Autopreise begegnen Dir ständig, beim Händler um die Ecke, in der Werbung, im Gespräch mit Kollegen. Du hast ein Preisgefühl, ohne je danach gesucht zu haben. Websitepreise siehst Du dagegen nur, wenn Du gerade eine brauchst. Branchenüblich läuft eine Website in Deutschland vier bis fünf Jahre, dazwischen beschäftigt sich niemand freiwillig mit Webdesign-Angeboten. Dir fehlen also schlicht die Vergleichswerte, die Du beim Autokauf ganz selbstverständlich hast.

Die Übersetzung funktioniert erstaunlich präzise. Der Website-Baukasten ist der Gebrauchtwagen vom Privatverkäufer für Bastler und Selber-Macher: günstig, sofort verfügbar, aber Du übernimmst jede Schraube selbst. Der Freelancer ist der freie Kfz-Meister, gut und fair, solange der Auftrag klar umrissen ist und der Freelancer bereits ein solides Portfolio vorzuweisen hat. Die Agentur ist der konfigurierte Neuwagen mit Beratung, Garantie, Wartungsplan und einem kompletten Team dahinter, auch wenn mal einer krank ist. Dazu kommt das Verständnis und rechtliche Know-How aus unzähligen Kundenprojekten. Und genauso wie beim Auto hört das Bezahlen mit der Übergabe nicht auf: Versicherung, Sprit und Inspektion heißen bei der Website Hosting, Pflege und Wartung. Wer nur auf den Kaufpreis schaut, vergleicht falsch. Behalte dieses Bild im Kopf, es macht jede der folgenden Zahlen sofort einordbar.

02Was kostet eine Website? Die Preisspannen im Überblick

Die Webdesign Preise am Markt lassen sich in vier Kategorien einteilen. Die Spannen sind marktübliche Richtwerte, keine Preisliste:

Variante

Einmalig

Laufend pro Monat

Für wen geeignet

Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)

0 €

ca. 10 bis 50 €

Hobbyprojekte, absolute Startphase

Freelancer

ca. 1.500 bis 8.000 €

ca. 10 bis 100 €

Kleine Websites mit klarem Umfang

Agentur

ca. 4.000 bis 15.000 €

ca. 50 bis 250 €

Firmenwebsites mit Strategie, Design und SEO

Premium-Agentur

ab ca. 15.000 €

ab ca. 250 €

Komplexe Projekte, Portale, CRM-Systeme, große Marken

Wichtig: Ein günstiger Einstiegspreis sagt nichts über die Gesamtkosten. Ein Baukasten für 30 € im Monat kostet Dich über fünf Jahre 1.800 €, dazu kommt Deine eigene Arbeitszeit. Eine individuell entwickelte Website kostet einmal mehr, gehört danach aber Dir. Wenn Du wissen willst, wie so ein Projekt kalkuliert wird, findest Du auf unserer Seite zu Webdesign zum Festpreis den kompletten Ablauf.

03Wovon hängt der Preis einer Website ab?

Folgende fünf Faktoren bestimmen den Preis von fast jedem Angebot:

1. Seitenanzahl und Struktur. Ein One-Pager ist schneller gebaut als eine Website mit 15 Unterseiten, mehreren Leistungsbereichen und einem Blog. Jede zusätzliche Seitenvorlage bedeutet Konzept, Design und Umsetzung.

2. Individuelles Design oder Template. Ein angepasstes Template ist der schnellste Weg zu einer Website. Individuelles Design startet beim weißen Blatt: Wireframes, Designsystem, Abstimmungsrunden. Das kostet mehr, sorgt aber dafür, dass Deine Website nicht aussieht wie tausend andere und perfekt zu Deinem Unternehmen und Deiner Zielgruppe passt.

3. Funktionen. Kontaktformular und Google Maps sind Standard. Terminbuchung, Mitgliederbereiche, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen zu Deiner Warenwirtschaft oder ein Konfigurator sind Entwicklungsarbeit und treiben den Preis spürbar in die Höhe.

4. Texte und Fotos. Der am meisten unterschätzte Posten. Eine Website ohne gute Texte und eigene Bilder verkauft nicht. Professionelle Texterstellung und ein Fototermin vor Ort können je nach Umfang mehrere hundert bis einige tausend Euro ausmachen. Standard-Stockfotos sparen Geld, kosten Dich aber Vertrauen, da Besucher diese Bilder bereits tausendmal auf anderen Websites gesehen haben.

5. SEO von Anfang an. Saubere Seitenstruktur, Ladezeit, Keyword-Recherche und optimierte Inhalte sind der Unterschied zwischen einer digitalen Visitenkarte und einer Website, die über Google Anfragen bringt. Nachträgliche SEO-Sanierung ist fast immer teurer als von Beginn an sauber zu arbeiten.

04Welche laufenden Kosten kommen auf Dich zu?

Eine Website ist nicht fertig, wenn sie online ist. Diese Posten laufen dauerhaft:

  • Domain: ca. 10 bis 30 € pro Jahr für eine .de- oder .com-Adresse

  • Hosting: ca. 5 bis 50 € im Monat für normale Firmenwebsites, mehr bei hohem Traffic oder eigenen Servern

  • Wartung: Updates von System, Themes und Plugins, Sicherheits-Patches, Backups. Als Servicepaket meist ca. 50 bis 200 € im Monat

  • Pflege: neue Inhalte, aktuelle Referenzen, Blogartikel. Diese Arbeit erledigt entweder jemand bei Dir im Haus und es kostet Arbeitszeit, oder Du gibst sie an einen Dienstleister ab und zahlst dafür. Kostenlos ist sie nie.

Der Punkt, den viele übersehen: Wartung ist keine Option, sondern Pflicht. Eine ungepflegte WordPress-Installation ist ein offenes Scheunentor für Angriffe. Und eine gehackte Website kostet Dich im Zweifel mehr als fünf Jahre Wartungsvertrag: Bereinigung, Ausfallzeit und im schlimmsten Fall Deine Google-Rankings oder das Vertrauen potentieller Neukunden.

05Wo verstecken sich Kosten, die keiner nennt?

Jetzt wird es interessant, denn die teuersten Posten stehen in keinem Angebot.

Der Baukasten über fünf Jahre gerechnet. Der Business-Tarif eines Baukastens liegt schnell bei 30 € im Monat. Über fünf Jahre sind das 1.800 €, ohne dass Dir am Ende etwas gehört. Dazu kommt der eigentliche Kostentreiber: Deine Arbeitszeit. Wer als Unternehmer 40 bis 80 Stunden in Design, Texte und Technik steckt, hat bei einem realistischen Stundensatz schnell mehrere tausend Euro investiert. Nur taucht diese Zahl auf keiner Rechnung auf.

Balkendiagramm: Kosten einer Baukasten-Website über 5 Jahre, sichtbare 30 € im Monat gegenüber echten Gesamtkosten von ca. 5.800 € aus Abo und eigener Arbeitszeit

Agentur-Abomodelle. Es gibt Anbieter, die Websites im Abo verkaufen: kein Einmalpreis, dafür ein fester Monatsbetrag über eine lange Laufzeit. Ein Unternehmen aus unserer Region kam mit genau so einem Vertrag zu uns: ein vierstelliger Betrag, jeden Monat. Über die Laufzeit gerechnet ein Vielfaches dessen, was eine individuell entwickelte Website einmalig gekostet hätte. Der Haken an solchen Modellen: Häufig gehört Dir die Website nicht. Es ist das Auto-Leasing unter den Website-Angeboten, nur ohne Kaufoption am Ende. Kündigst Du, ist sie weg. Frag deshalb bei jedem Abo-Angebot zuerst: Wem gehören Domain, Inhalte und Website nach Vertragsende?

Oftmals wird von manchen Anbietern noch zusätzlich "Suchmaschinenoptimierung" in die monatliche Pauschale gepackt. Wir erleben leider immer häufiger, dass Kunden dabei schlichtweg betrogen wurden: Es wurde lediglich abgerechnet, aber keine Leistung erbracht. Lass Dir deshalb immer einen detaillierten Leistungsnachweis dafür geben.

Die Künstlersozialabgabe beim Freelancer. Kaum ein Auftraggeber kennt sie, bis die Deutsche Rentenversicherung bei der Betriebsprüfung danach fragt: Wer als Unternehmen einen selbstständigen Webdesigner, Grafiker oder Texter beauftragt, muss auf dessen Honorar in der Regel die Künstlersozialabgabe zahlen. 2026 sind das 4,9 Prozent, sobald Deine Aufträge an selbstständige Kreative zusammen mehr als 1.000 € im Kalenderjahr ausmachen und Du nicht nur einmalig beauftragst. Die Abgabe zahlst Du zusätzlich zum Honorar und zwar unabhängig davon, ob der Freelancer selbst in der Künstlersozialkasse versichert ist. Bei einer Freelancer-Website für 6.000 € kommen so knapp 300 € obendrauf, die in keinem Angebot stehen. Der oft übersehene Unterschied: Beauftragst Du eine Agentur in Form einer GmbH, fällt die Abgabe nicht an, denn sie gilt nur für Zahlungen an selbstständige Einzelpersonen und Personengesellschaften. Wer die Meldung an die Künstlersozialkasse vergisst, riskiert bei der nächsten Prüfung Nachforderungen für mehrere Jahre rückwirkend. Das ist keine Steuer- oder Rechtsberatung. Kläre Deinen konkreten Fall im Zweifel mit Deinem Steuerberater.

Abmahnungen wegen Schriften, Bildern und Datenschutz. Der teuerste Brief, den Deine Website Dir bescheren kann, kommt von einer Anwaltskanzlei. Klassiker Nummer eins sind Schriftarten: Webfonts brauchen eine eigene Weblizenz, die Desktop-Lizenz aus Deinem Grafikprogramm reicht nicht. Wer eine kommerzielle Schrift ohne passende Lizenz einbindet, riskiert Nachlizenzierungs- und Anwaltskosten, die den ursprünglichen Lizenzpreis um ein Vielfaches übersteigen. Mittlerweile haben einige Anbieter automatisierte Tools, um eine unautorisierte Nutzung auf Websites zu erfassen.

Selbst kostenlose Google Fonts wurden schon zur Falle: Das Landgericht München I hat 2022 entschieden, dass die dynamische Einbindung über Google-Server gegen die DSGVO verstößt und hat damit eine bundesweite Abmahnwelle ausgelöst. Die Lösung ist simpel, Schriften lokal auf dem eigenen Server einbinden, nur muss das eben jemand wissen und umsetzen. Dasselbe Muster gilt für Bilder ohne Lizenznachweis, fehlende Cookie-Einwilligungen und ein unvollständiges Impressum. Ein seriöser Anbieter hat diese Punkte auf der Checkliste, beim Selbstbau trägst Du das Risiko allein.

Nachträgliche Änderungswünsche. Bei Stundensatz-Angeboten ohne klaren Leistungsumfang wird jede Änderung zur offenen Rechnung. Am Ende steht dann nicht selten das Anderthalbfache des ursprünglichen Angebots auf der Schlussrechnung.

Die Kosten des Nichtstuns oder Falsch-Machens. Die teuerste Website ist die, die keine Kunden bringt. Wenn Deine Seite bei Google unsichtbar ist oder Besucher nach fünf Sekunden abspringen, verlierst Du jeden Monat Anfragen an den Wettbewerb. Diese Kunden irgendwie zurückzugewinnen ist extrem schwierig bis unmöglich. Diese Kosten sieht man nicht, sie sind aber real.

Festpreis-Garantie
Schluss mit Schätzen: Du bekommst einen schriftlichen Festpreis, bevor das Projekt startet.
Fester Umfang, fester Preis – schriftlich, bevor es losgeht. Keine Stundenzettel, keine bösen Überraschungen.

06Kann ich mir die Website nicht einfach von einer KI bauen lassen?

Die Frage ist 2026 berechtigt und die ehrliche Antwort lautet: teilweise. KI-Baukästen und Tools wie Website-Generatoren liefern in Minuten ein optisch brauchbares Grundgerüst und für ein Hobbyprojekt kann das völlig reichen. KI-Websites sind in etwa das, was bis dato der Website-Baukasten war. Für eine Firmenwebsite, die Kunden bringen soll, bleiben drei Probleme bestehen.

Erstens die Austauschbarkeit: KI-generierte Seiten basieren auf denselben Mustern. Deine Website sieht aus wie die Deiner Wettbewerber, die dasselbe Tool nutzen mit allen Schwächen. Zudem gibt es den sogenannten AI-Slop und Nutzer merken sofort, dass in die Erstellung der Website kaum Mühe geflossen ist, ähnlich wie bei Stockfotos.

Zweitens die Substanz: Die KI kennt weder Deine Kunden noch Deine Region oder Deine tatsächlichen Stärken und generische Texte ranken bei Google zunehmend schlechter, weil sie keine echte Erfahrung transportieren.

Drittens die Verantwortung: Impressum, Datenschutz, Cookie-Einwilligung und Barrierefreiheit prüft Dir kein Generator rechtssicher. KI ist ein starkes Werkzeug im Prozess, wir nutzen sie selbst an vielen Stellen. Sie ersetzt aber nicht die Strategie davor und die Verantwortung danach. Die Kostenfrage verschiebt sich also nur: Was Du beim Bauen sparst, zahlst Du bei Positionierung, Texten und Rechtssicherheit an anderer Stelle.

07Was kostet eine Website konkret? Drei Beispielrechnungen

Damit die Spannen greifbar werden, drei typische Szenarien mit marktüblichen Werten:

Beispiel 1: One-Pager für einen Handwerksbetrieb. Eine Seite mit Leistungen, Referenzfotos, Kontakt. Template-basiert, Texte liefert der Kunde zu, leichte SEO-Grundoptimierung. Marktüblich: ca. 1.500 bis 3.500 € einmalig, dazu ca. 10 bis 80 € monatlich für Hosting und Wartung. Was bei Handwerksbetrieben zusätzlich zählt (regionale Sichtbarkeit, Google-Bewertungen, Anfragen übers Handy), haben wir auf unserer Seite zu Webdesign für Handwerker zusammengefasst.

Beispiel 2: Firmenwebsite mit 6 bis 10 Unterseiten. Individuelles Design, professionelle Texte, Fototermin, Keyword-Recherche und On-Page-SEO, DSGVO-konforme Umsetzung. Marktüblich: ca. 5.000 bis 12.000 € einmalig, dazu ca. 10 bis 200 € monatlich, je nach Umfang des Vertrags.

Beispiel 3: Website mit Extras. Zusätzlich Online-Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Karriereseiten mit Bewerbungsstrecke, Online-Zahlungen oder Anbindung an bestehende Systeme. Marktüblich: ab ca. 12.000 € aufwärts, laufende Kosten je nach Umfang und integrierten Tools.

Wo Du in dieser Spanne landest, hängt von Deinen Zielen ab. Deshalb starten seriöse Anbieter immer mit einem Erstgespräch und einer Bedarfsanalyse, nicht mit Preisen. Wenn Du eine professionelle Website erstellen lassen willst, sollte am Anfang immer ein Gespräch über Deine Kunden und Deine Ziele stehen, nicht ein Pauschalpreis aus dem Katalog. Sollte ein Anbieter Dir ohne Vorabgespräch einen Endpreis nennen, dann lauf.

08Wann rechnet sich eine Website? Die Kosten-Nutzen-Rechnung

Bis hierhin ging es nur um Kosten. Die wichtigere Frage ist aber, was auf der anderen Seite der Rechnung steht. Ein Zahlenpaar vorweg, das die Ausgangslage zeigt: Laut Statistischem Bundesamt hatten 2023 nur rund 65 Prozent der Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten eine eigene Website, bei Großunternehmen sind es 99 Prozent. Übersetzt heißt das: Rund jeder dritte kleine Betrieb in Deiner Region ist online praktisch unsichtbar. Wer hier mit einer guten Website antritt, konkurriert nicht mit allen, sondern nur mit den zwei Dritteln, die überhaupt mitspielen.

Und so rechnest Du für Deinen Fall, eine Modellrechnung mit Zahlen, die Du durch Deine eigenen ersetzt:

  • Firmenwebsite: 8.000 € einmalig plus 150 € monatlich für Hosting, Wartung und Pflege

  • Nutzungsdauer: 4 Jahre, das entspricht der branchenüblichen Lebensdauer

  • Gesamtkosten: 8.000 € plus 48 mal 150 € ergibt 15.200 €, also rund 317 € pro Monat

Jetzt die Gegenseite: Angenommen, ein Neukunde bringt Dir im Schnitt 1.500 € Ertrag. Dann muss die Website rechnerisch nur etwa alle viereinhalb Monate einen einzigen Auftrag bringen, um sich selbst zu tragen. Jeder Auftrag darüber ist Gewinn. Deshalb ist die entscheidende Frage bei einem Angebot nicht "Was kostet die Website?", sondern "Was muss die Website leisten, damit sie sich trägt?". Ein Anbieter, der Dir diese Rechnung nicht aufmachen kann oder will, verkauft Dir Design statt eines Vertriebswerkzeugs.

Kosten-Nutzen-Rechnung einer Website als Waage: ca. 317 € monatliche Kosten gegenüber einem Auftrag alle 4,5 Monate bei 1.500 € Ertrag pro Kunde

09Festpreis oder Stundensatz: Woran erkennst Du ein seriöses Angebot?

Beides kann funktionieren. Entscheidend ist, ob Du vorher weißt, was Du am Ende zahlst. Ein seriöses Angebot erkennst Du an fünf Punkten:

  1. Schriftlicher Leistungsumfang. Seitenanzahl, Funktionen, Anzahl der Korrekturschleifen, was bei Texten und Bildern enthalten ist. Steht das nicht drin, vergleichst Du Äpfel mit Birnen.

  2. Festpreis vor Projektstart. Beim Stundensatz-Modell trägst Du das Risiko, beim Festpreis der Anbieter. Ein Anbieter, der Deinen Bedarf sauber aufgenommen hat, kann einen Festpreis nennen. Wir nennen unseren Kunden ausschließlich Festpreise und tragen die Folgen bei Fehlkalkulationen nicht auf dem Rücken unserer Kunden aus.

  3. Klare Eigentumsverhältnisse. Domain auf Deinen Namen, alle Zugänge nach Abschluss bei Dir, Inhalte gehören Dir. Alles andere ist eine Abhängigkeit, die Dich später teuer zu stehen kommt. Nicht selten erleben wir es, dass sich der Erschaffer der letzten Website mit allen Zugangsdaten ins Ausland absetzt. Vom Verschwinden bis hin zur Erpressung haben wir schon die wildesten Geschichten gehört.

  4. Laufende Kosten transparent im Angebot. Hosting, Wartung und Pflege stehen mit drin, nicht im Kleingedruckten.

  5. Nachvollziehbare Referenzen. Echte Projekte mit Link, idealerweise aus Deiner Branche oder Region.

Ein Warnsignal zum Schluss: Wer Dir am Telefon einen Preis nennt, ohne eine einzige Frage zu Deinem Unternehmen gestellt zu haben, verkauft Dir ein Produkt von der Stange. Bei individuellem Webdesign von einer Agentur läuft es andersherum: Erst wird geklärt, was Du wirklich brauchst und dann wird daraus der Preis kalkuliert.

10Warum Marketing Planet der richtige Partner für Deine KMU-Website ist

Wir haben diesen Artikel bewusst so geschrieben, dass er Dir auch dann hilft, wenn Du am Ende jemand anderen beauftragst. Trotzdem sagen wir Dir offen, wie wir arbeiten und warum das für kleine und mittlere Unternehmen sehr gut passt.

Du startest mit Daten, nicht mit einer Verkaufspräsentation. Im kostenlosen Erstgespräch bekommst Du eine Detail-Analyse Deiner aktuellen Situation mit Live-Daten aus professionellen SEO-Tools: Wo rankt Deine bestehende Website, wonach sucht Deine Zielgruppe wirklich, wo steht Dein Wettbewerb. Diese IST-Analyse gehört Dir, egal wie Du Dich danach entscheidest.

Du bekommst einen schriftlichen Festpreis, bevor das Projekt startet. Keine offenen Stundensätze, keine Überraschungen auf der Schlussrechnung. Der Leistungsumfang steht schwarz auf weiß im unverbindlichen Angebot, inklusive der laufenden Kosten.

Die Website gehört Dir. Domain auf Deinen Namen, alle Zugänge nach Projektabschluss bei Dir. Genau die Punkte, an denen Du weiter oben ein seriöses Angebot erkennen solltest, kannst Du bei uns im Vertrag nachlesen.

Die Website ist der Anfang, nicht das Ende. Als Full-Service-Agentur denken wir Deine Website von Beginn an so, dass sie später skalieren kann: mit Google Ads und Meta Ads für planbare Anfragen, mit Social Media für Sichtbarkeit und mit SEO für organisches Wachstum. Du musst nicht alles sofort machen. Aber Deine Website sollte dafür gebaut sein. Und ja, wir haben ein Eigeninteresse daran, dass Deine Website performt: Nur wenn sie funktioniert, wirst Du uns später auch Social Media oder Werbeanzeigen anvertrauen.

Wenn Du wissen willst, wo Du gerade stehst und was eine Website in Deinem Fall kosten und leisten würde, vereinbare Dein kostenloses Erstgespräch mit Analyse. Schlimmstenfalls gehst Du mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme aus dem Gespräch raus.

11Häufige Fragen zu Website-Kosten

Was kostet eine Website im Monat?

Für Domain, Hosting und Wartung solltest Du je nach Umfang mit etwa 10 bis 250 € im Monat rechnen. Baukästen liegen bei 10 bis 50 € monatlich, allerdings ohne dass Dir die Website gehört. Bei Agentur-Abomodellen können monatlich drei- bis vierstellige Beträge anfallen. Rechne solche Angebote immer auf die volle Vertragslaufzeit hoch und lies Dir die Verträge genau durch, um Abo-Fallen oder Abzocke zu vermeiden.

Warum ist Webdesign so teuer?

Weil eine gute Website kein Design-Produkt ist, sondern ein Vertriebswerkzeug. Hinter einem seriösen Projekt stehen Strategie, Konzept, individuelles Design, Entwicklung, Texte, SEO und Tests. Das sind je nach Umfang 50 bis weit über 200 Arbeitsstunden von Spezialisten. Teuer wird es vor allem dann, wenn eine billige Website keine Kunden bringt und neu gemacht werden muss.

Was kostet eine WordPress-Website?

WordPress selbst ist kostenlos, die Arbeit drumherum nicht. Eine professionell umgesetzte WordPress-Website liegt marktüblich zwischen 2.000 und 15.000 €, je nach Design, Funktionen und Inhalten. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Premium-Plugins und vor allem Wartung, denn WordPress braucht regelmäßige Updates, um sicher zu bleiben. Auch hier gibt es zahlreiche unseriöse Angebote, bei denen Standard-Themes und lückenhafte Plugins für viel zu viel Geld verkauft werden. Im besten Fall bringt der Auftragnehmer Programmier-Erfahrung mit WordPress mit.

Kann ich eine Website für 500 € bekommen?

Ja, aber Du bekommst dann eine Vorlage mit Deinem Logo, keine Website, die für Dich arbeitet. Für 500 € sind keine Strategie, keine individuellen Texte und kein SEO drin. Als Übergangslösung für den Start kann das reichen. Soll die Website aber regelmäßig Anfragen bringen, professionell aussehen und das volle Potential ausschöpfen, musst Du realistisch mit einem deutlich höheren Budget rechnen.

Was kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen?

Für "Homepage" gelten dieselben Spannen wie für jede andere Website: Eine professionell erstellte Homepage kostet beim Freelancer marktüblich ab etwa 1.500 €, bei einer Agentur ab etwa 4.000 €, jeweils plus laufende Kosten für Hosting und Wartung. Entscheidend ist nicht der Begriff, sondern der Umfang: Seitenanzahl, Design, Texte und ob die Seite bei Google gefunden werden soll.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Ein One-Pager ist in 1 bis 2 Wochen machbar, eine vollständige Firmenwebsite dauert marktüblich 4 bis 12 Wochen. Der häufigste Verzögerungsgrund sind übrigens nicht Design oder Technik, sondern fehlende Inhalte vom Kunden. Wer Texte, Bilder und Freigaben schnell liefert, verkürzt die Projektzeit deutlich. Wenn Du also möchtest, dass Deine Website schnell fertig wird, solltest Du Deinem Auftragnehmer schnell antworten, aussagekräftiges Feedback geben und im besten Fall vorher schon konkrete Vorschläge und Ideen mitbringen, was Deine Website können soll. Um Letzteres zu erarbeiten und Dir alle Möglichkeiten aufzuzeigen, helfen wir Dir natürlich gern.

Festpreis-Garantie
Schluss mit Schätzen: Du bekommst einen schriftlichen Festpreis, bevor das Projekt startet.
Fester Umfang, fester Preis – schriftlich, bevor es losgeht. Keine Stundenzettel, keine bösen Überraschungen.
Leon Buchner
Über den Autor

Leon Buchner

💻 Full Stack Webentwickler. 📈 Online Marketing und Conversion Experte. 💙 Geschäftsführer von Marketing Planet.

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